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Nina Noeske

Musikwissenschaft

 

 

 

 

im Dez. 2016 erschienen:

Liszts "Faust"

Ästhetik - Politik - Diskurs

Link zu Böhlau

Inhaltsverzeichnis

 

Musik - Kultur - Gender 15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mithilfe einer diskursanalytischen Spurensuche dringt die Studie in Tiefenschichten von Liszts Faust-Symphonie vor, die 1857 anlässlich der Einweihung des Weimarer Goethe-Schiller-Denkmals uraufgeführt wurde. Faust, Gretchen, Mephisto und das Ewig-Weibliche sind nicht nur literarisch-musikalische (Denk-) Figuren, sondern es handelt sich zugleich um für das 19. Jahrhundert zentrale Topoi, anhand derer eine Gesellschaft ihre kulturelle Identität verhandelt. Musikalisch thematisiert werden etwa die Geschlechterverhältnisse, das Deutsche und das Französische in der Kunst, das Teuflische und das Ironische als das Musikalisch-Böse, der Materialismus in Philosophie und Politik oder das Paradigma des Organischen. Zahlreiche bislang unberücksichtigte zeitgenössische Quellen helfen dabei, den diskursiven Kontext der Uraufführung zu rekonstruieren.

Herausgeberschaften von laufenden Schriftenreihen bzw. (Internet-)Projekten:

Mitherausgeberin und Co-Projektleiterin von MUGI (Musikvermittlung und Genderforschung im Internet, zusammen mit Prof. Dr. Beatrix Borchard). Co-Projektleiterin von Musikgeschichte Online (zusammen mit Prof. Dr. Matthias Tischer). Seit 2015 Mitherausgeberin der Reihe Musik - Kultur - Gender (2006ff. im Böhlau-Verlag) sowie seit 2017 (zusammen mit Wolfgang Hochstein) Mitherausgeberin der Schriftenreihe Musik und... Neue Folge der Hochschule für Musik und Theater. Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Jahrbuch Musik und Gender (2008ff. im Olms-Verlag).

 

 A. Monographien 

 

Liszts "Faust". Ästhetik - Politik - Diskurs [Habilitationsschrift Hannover 2013], Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2017 (= Musik - Kultur - Gender 15).

Musikalische Dekonstruktion. Neue Instrumentalmusik in der DDR [Diss. Weimar-Jena 2005], Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2007. Mit 2 CDs (= KlangZeiten – Musik, Politik und Gesellschaft 3).  

 


 

B. Herausgeberschaften

 

Musik in der Science-Fiction / Music in Science fiction. Hg. von Knut Holtsträter, Tarek Krohn, Nina Noeske und Willem Strank, Freiburg: Waxmann 2019 (= Jahrbuch "Lied und Populäre Kultur / Song and Popular Culture" 64) [Druck i. Vorb.]

Ruth Berghaus und Paul Dessau: Komponieren - Choreographieren - Inszenieren. Hg. von Nina Noeske und Matthias Tischer, Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2018 (= KlangZeiten. Musik, Politik und Gesellschaft) [im Druck - Erscheinungstermin voraussichtlich Spätsommer 2018]

Wege. Festschrift für Susanne Rode-Breymann. Hg. von Annette Kreutziger-Herr, Nina Noeske, Nicole K. Strohmann, Antje Tumat, Melanie Unseld und Stefan Weiss, Hildesheim u.a.: Olms 2018 (= Studien und Materialien zur Musikwissenschaft 100).

Musik und Kitsch. Hg. v. Katrin Eggers und Nina Noeske, Hildesheim u.a.: Olms 2014 (= Ligaturen. Musikwissenschaftliches Jahrbuch der HMTMH 7).

Musik und Popularität: Aspekte zu einer Kulturgeschichte zwischen 1500 und heute. Hg. v. Sabine Meine und Nina Noeske, Münster: Waxmann 2011 (= Lied und populäre Kultur. Jahrbuch des Deutschen Volksliedarchivs 2).

Gender Studies in der Musikwissenschaft: Quo Vadis? Hg. v. Annette Kreutziger-Herr, Nina Noeske, Susanne Rode-Breymann und Melanie Unseld, Hildesheim u.a.: Olms 2010 (= Jahrbuch Musik und Gender 3).

Musikwissenschaft und Kalter Krieg: Das Beispiel DDR. Hg. v. Nina Noeske und Matthias Tischer, Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2010 (= KlangZeiten. Musik, Politik und Gesellschaft 7).

Blickwechsel Ost | West. Gender-Topographien. Hg. v. Nina Noeske und Melanie Unseld, Hildesheim u.a.: Olms 2009 (= Jahrbuch Musik und Gender 2).

Zwischen Macht und Freiheit. Neue Musik in der DDR. Hg. v. Michael Berg, Albrecht von Massow und Nina Noeske, Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2004. Mit CD-Beilage (= KlangZeiten. Musik, Politik und Gesellschaft 1).

 


 

C. Aufsätze (Beiträge für Sammelbände und Zeitschriften)

thematisch

chronologisch